Welche Superkraft hättest du gern?

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Am Montag, bei der monatlichen Werkbank, haben wir unsere Beraterinnen und Berater etwas gefragt, das auf den ersten Blick wie ein netter Icebreaker klingt:
Welche Superkraft würdest du dir wünschen - und warum? War aber keiner.

Superkraft SuperherosPassend zum Rebranding wollten wir wissen, wonach sich unser Team eigentlich sehnt, wenn es für einen Moment alles sein dürfte. Die Antworten sagen mehr über den Beratungsalltag aus als jede Positionierungsfolie.

Zeit, die nicht wegläuft

Drei Stimmen, ein Thema: zurückholen, was der Alltag frisst. Ulli würde beamen, »weil Beamen Zeit, Energie und Nerven zurückschenkt – genau die Dinge, die im echten Leben am schnellsten verloren gehen.« Clemens denkt dabei an die Enterprise: Es geht ja eh schon alles so schnell, dann wenigstens richtig. Isabell denkt dabei gar nicht an Tempo. Sie will Wachzeit. Sie liebt Schlaf, ehrlich. Aber 24 Stunden Full Energy, um endlich alle Ideen umzusetzen? Nie wieder müde, das wär's.

Verstehen, bevor man urteilt

Vera wünscht sich alle Sprachen der Welt, um jeden Menschen zu verstehen. Matyas will Gedanken lesen, weil man erst über Lösungen reden kann, wenn man eine Situation wirklich verstanden hat, auch wenn der andere sie selbst noch nicht ganz verstanden hat. Und Martin würde Empathie beamen, kurz und gezielt, an Menschen, die eher im Kopf unterwegs sind. Nicht um sie zu verändern. Um ihnen für einen Moment zu zeigen, was um sie herum passiert und was in ihnen selbst passiert.

Kopf frei, Grenzen weg

Patrizia würde fliegen. Für sie bedeutet das Freiheit und Leichtigkeit, die Welt von oben sehen, den Kopf frei bekommen, im stabilen Flug ruhig bleiben, wenn es turbulent zugeht, und andere mitnehmen auf diesen Flug. Florian denkt an die Metamorphose: Wochenlang ist die Raupe in der Puppe nur Zellsuppe, nichts sieht nach Schmetterling aus. Genau dieses Dazwischen auszuhalten, ohne zu wissen, was daraus wird, ist für ihn die eigentliche Superkraft.

Aus Vergangenheit und Zukunft lernen

Bernhard, unser Zukunftsforscher, würde zwischen den Zeiten reisen: in die Vergangenheit, um Ereignisse mit eigenen Augen zu sehen, statt sie nur überliefert zu bekommen, in die Zukunft, um seine Neugier zu stillen. Sue würde aus der alten Zeit lernen und Menschen befragen, die sie nie kennenlernen durfte, und sich aus der Zukunft holen, was jetzt schon wichtig wäre zu wissen. Und Nebo würde unsichtbar sein. Die beste Arbeit ist für Nebo oft die, die niemand einem zuschreibt. Man sitzt in Meetings, in denen andere für Dinge gelobt werden, die man selbst angestoßen hat. Daran gewöhnt man sich nie ganz.

Keiner wollte unbesiegbar sein

Auffällig: Niemand hat sich Superkraft, Röntgenblick oder Unverwundbarkeit gewünscht. Die Wünsche unseres Teams handeln von Zeit, die reicht. Von Menschen, die man wirklich versteht. Von Klarheit, wenn es turbulent wird. Von Anerkennung für Arbeit, die oft unsichtbar bleibt.

Das trifft den Kern dessen, worum es bei »Superheroes, wie wir« geht. Nicht Umhang und Unverwundbarkeit, sondern Menschen mit Zweifeln, mit Fragen, mit dem Wunsch, besser zu verstehen und mehr Raum zu haben, in dem sie wirken können. Und genau das macht uns aus.

Superheroes, wie wir.

 

 

 

Tags: Superhelden Personalentwicklung